Verfasst von: rockfun | 18. Januar 2008

Bruchlandung in London aufgeklärt!

Spiegel-online.de hat das Rätsel um den Absturz einer 777 in London gelüftet.

Dies legt jedenfalls ein Blick auf die Startseite von Spiegel-Online nahe… :o )

Der Prinz landet in London

Verfasst von: rockfun | 13. November 2007

Großartig: „Vater!“ ( ‚Junge’ – die Antwort)

Dass das kommen musste, war klar: der im Ärzte-Song ‚Junge’ von elterlicher Fürsorge geplagte Sohn antwortet seinem Vater. Gefunden auf y o u t u b e unter dem Titel „Vater ( Junge….Die Antwort)“.

Hier der, wie ich finde’ sehr gelungene Text (vom User HwoarangXT):

Vater, das kann ja alles gar nicht sein,
Weil der Dieter hat überhaupt gar keinen Führerschein.
In die Werkstatt will ich lieber nicht, nein danke!
Onkel Werner war vor der OP noch meine Tante.
Vater…
Was soll ich denn auch machen,
Ich krieg ja nichts zum Anziehn,
Lass mich doch mal in Ruh!
Nichts gegen meine Haare,
Immer musst Du meckern,
Bei Allem, was ich tu!
Guck mal in den Spiegel
Und hör Dir selber zu!
Vater, was redest Du da nur.
Um auf die Uni gehen zu können,
Bräucht ich erstmal Abitur.
Hab mich nicht mehr für Tiere interessiert gehabt,
Seitdem Ihr mich damals in den Zwinger von Hasso geschubst habt.
Vater…
Klaust Du mir meine Drogen?
Was ist denn heute los?
Kannst Du mich nicht verstehn?
Das darf doch wohl nicht wahr sein,
Du gehst mir auf den Sack!
Ich werd jetzt lieber gehn.
Zu meinen miesen Freunden,
Bei denen ich mich wohlfühl,
Weil die mich akzeptiern.
Ich scheiße auf die Nachbarn,
Ich brauch nicht Euer Erbe,
Ich hab nichts zu verliern!
Verfasst von: rockfun | 9. November 2007

Aus gegebenem Anlass

Es ist soweit. Das iPhone ist in Deutschland angekommen!
Es findet sich kaum ein Online-Mag, dass nicht über den Start der „neuen Handygeneration“ berichtet. Wir erfahren: Der erste deutsche Käufer heißt Johannes, ist etwas übergewichtig, trägt einen Bart und eine Brille und macht einen sehr sympathischen Eindruck. Dass er sein iPhone in Köln gekauft hat, das war schon gestern klar – denn der T-Punkt in Köln war der einzige im gesamten Bundesgebiet, der einen Mitternachtsverkauf veranstaltete. Das erklärt auch, warum alle Berichte über diesen Event gleich klingen. Wartende Leute (je nach Reporter zwischen 300 und 500), Regen, Wind, Decken und Schirme von der Telekom und natürlich „gespanntes Warten“. Mit der Info, dass das Gerät für 399€ über die Theke geht und dass der Käufer über einen Zweijahresvertrag noch mal mindestens 1600€ ausgibt, enden die meisten Berichte. Die FAZ bietet immerhin noch den Service, auf Konkurrenzprodukte hinzuweisen.

Es ist ein Jammer, dass niemand auf die Perversität dieses Produkts hinweist.
Das iPhone ist mit Abstand das arroganteste Gerät unserer Gegenwart. Und damit zugleich ein Symbol unserer Gesellschaft. Kein anderer Gegenstand ist so auf „Neid“ programmiert, wie das iPhone. Apple hat das Neidmarketing perfektioniert.
Experten bescheinigen dem iPhone eine veraltete Technik. Kein UMTS, schwacher Akku, nur eine 2 Mega-Pixel Kamera. Überragend ist lediglich die Optik des Geräts. Hier vereint Apple zwei Elemente, die das iPhone zu einem Neidprodukt machen. Einerseits wirkt das Gerät elegant, professionell, überlegen und teuer. Andererseits suggeriert die Bedienung und das Layout des Displays, dass dieses Gerät ein Handy für jedermann sei.
Hierin liegt der Unterschied zum teuren Auto, zur teuren Klamotte oder zu Luxusartikeln im Allgemeinen. Sie vermitteln dem weniger gut betuchten Menschen eindeutig, dass er nicht der anvisierten Käuferschicht entspricht.
Das iPhone hingegen sagt „schau her, ich bin zwar luxuriös, aber dennoch genau für dich gemacht“. Die Umwelt nimmt diese Botschaft auf und tut so, als wäre dieses Gerät für die Allgemeinheit bestimmt. Wer daran zweifelt, dem werden die Verkaufszahlen aus den USA unter die Nase gehalten.

Bullshit. Das iPhone ist ein Luxusprodukt! Es ist nur für die Topverdiener des Landes erschwinglich. Im Verhältnis wird dies deutlich. Wer netto 1.800 € verdient und sich ein normales neues Handy kauft, wird für das Gerät etwa 200€ ausgeben – also etwa 11% seines Einkommens. Demnach müsste ein iPhone-Käufer 3.650€ netto verdienen. Die Folgekosten durch den Vertrag nicht mitgerechnet.

Eine finanzielle Elite hat endlich einen Gegenstand an die Hand bekommen, mit dem Sie in jeder Situation dezent auf den eigenen Status hinweisen kann. Der Neid ihrer Umwelt ist Ihnen dabei sicher. Es ist positiver Neid, der nicht dazu führt, die iPhonebesitzer zu Snobs zu erklären, die für alte Technik viel Geld ausgeben. Nein. Dieser Neid wird Menschen vielmehr dazu bringen, sich finanziell zu verheben.
Die Strategie geht auf. Das iPhone sitzt wie ein Stachel im Fleisch jener, die gern bei den Eliten mitmischen oder wenigstens am gleichen Tisch sitzen würden. Anders als ein BlackBerry bleibt das iPhone nicht der „Businessklasse“ vorbehalten. Es attraktiv zu finden und dennoch nicht zu besitzen, ist ein öffentliches Eingeständnis von schwacher finanzieller Potenz.
Das iPhone spaltet die Handygesellschaft.
Man mag es als genial oder gemein bezeichnen, aber genau dies ist die wirtschaftliche Konzeption des Geräts und bei genauerer Betrachtung der gesamten Marke „Apple“.

Verfasst von: rockfun | 3. November 2007

Everything is average nowadays…

Britpop in Offenbach. Ein schwieriges Unterfangen, ist Offenbach doch ungefähr so britisch, wie die Kaiser Chiefs hessisch sind. Wenn derart genaue Gegensätze aufeinanderprallen, so ist das Ergebnis naturgemäß null; und so war es am Freitag passend zum Kaiser Chiefs – Gassenhauer “Everything is average nowadays” ein durchschnittlicher Abend in der Offenbacher Stadthalle. Die war mit schätzungsweise 2000 Musikfreunden, die immerhin für eine durchschnittlich gute Stimmung sorgten, durchschnittlich gefüllt.

average

Um 22 Uhr betraten des Kaisers Bosse die Bühne. Vermutlich damit keine falschen Illusionen über den Verlauf des weiteren Abends entstehen konnten, waren die ersten gesungenen Worte der Kaiser Chiefs: “Oh, everything is average nowadays…” Was programmatisch darauf folgte, war eine musikalisch und technisch solide und unterhaltsame Leistung ohne große Höhe- oder Tiefpunkte. Durchschnittskost, über die sich niemand ernsthaft beschweren darf.

Everything is average nowadays - nicht ganz: einzig die sehr alternativen Vorbands wollten sich nicht recht in das durchschnittliche Gesamtkonzept einpassen: Jakobinarina aus Island präsentierten sich unter-, Silversun Pickups aus Los Angeles überdurchschnittlich.

-sk-

Verfasst von: rockfun | 7. Oktober 2007

Die Stimmung der Welt

Wie fühlst du dich gerade? Müde? Exzentrisch? Hungrig? Sexy? Gelöst? Gestresst?
Vermutlich kannst du diese Frage ohne große Probleme beantworten. Aber wie fühlt sich die Welt? Diese Frage beantwortet „Moodgrapher“.

Die Universität Amsterdam scannt im 10-Minuten-Takt die BLOGs dieser Welt nach emotionalen Schlüsselbegriffen. Nach Kategorien und Emotionen geordnet kann man so auf der Internetseite des Instituts die Stimmung der Welt anhand eines Diagrams ablesen.
Der zu beobachtende Zeitraum kann dabei von dir individuell ausgesucht werden.

Hier ein Beispiel: Die „Betrunken“-Kurve der Welt.

 

 Die Wochenenden sind klar zu erkennen ;o)

 Auch spannend: Die „Ich fühle mich geliebt“-Kurve.

 

Wann ist gleich Valentinstag?

Moodgrapher ist ein wirklich spannendes Tool, mit dem man sich lange beschäftigen kann. Katastrophen und Terroranschläge lassen sich in den Emotionen der Welt ebenso ablesen, wie heilige Feiertage oder  freudige Events.

Eine Vergleichsfunktion ermöglicht zudem einen direkten Vergleich von zwei Emotionen innerhalb eines bestimmten Zeitraums. So wird zum Beispiel deutlich, dass „Betrunkensein“ und „Geilsein“ NICHT miteinander korrelieren.
Für manche eine wichtige Information :o )

Hier kannst du den Moodgrapher antesten.

Verfasst von: rockfun | 3. Oktober 2007

Raucher – Opfer einer neuen Normalität

Raucher und NichtraucherPöff Pöff steigen die kleinen grauen Rauchwölkchen langsam und geschmeidig in die Höhe. Ich sitze einfach nur da und schaue ihnen entspannt hinterher. Noch vor wenigen Tagen hat mich dieser Anblick gereizt und meinen Puls in die Höhe getrieben. Aber heute ist alles anders!
Die Wölkchen und ich sind nämlich durch eine dicke Glasscheibe getrennt und während die Wölkchen vom Wind zerzaust und hinweg gefegt werden, sitze ich entspannt bei einem Cappuccino im warmen Café. UND ICH BIN NICHT ALLEIN!

Der 1.Oktober 2007 hat mein Leben verändert. Vorbei die Zeit, wo einem der Nebenmann/frau ständig die dampfende Kippe unter die Nase gehalten hat („Entschuldigung, aber wo soll ich denn sonst hinhalten?“), keine fingerkalten Teens mehr, die mit strengem Blick, abgespreizter Zigarette (Zeige- und Mittelfinger müssen stets gestreckt sein) und nervösem Haarezupfen hinter einer Dunstwolke die eigene Unsicherheit verstecken. Keine gescheiterten Herren mehr am Tresen, die bei einem bitteren Pils und einer Packung Zigaretten stumm dem eigenen Leben hinterher trauern.
Das hessische Rauchverbot hat wieder Normalität geschaffen. Feuer und Rauch bitte nur unter freiem Himmel.

Für Raucher ist dieser Zustand verständlicherweise unangenehm. Sie müssen sich vor der Tür wie Ausgestoßene vorkommen. Sie sind tief gefallen! Die meisten hatten schließlich mit dem Rauchen angefangen, um dazuzugehören. Zu einer bestimmten Clique, einem bestimmten Lebensgefühl, einer kommunikativen Klasse. Rauchergrüppchen sind stets von einer großen Solidarität geprägt. Raucher besprechen miteinander ihre Probleme, Raucher gehen aufeinander zu, Raucher helfen einander („Kann ich mal eine schnorren? – Klar, DU immer“).
Zunehmend haben sich die Raucherzirkel sogar gegenüber den Nichtrauchern geöffnet. Zwar werden die „Möhrchenknabberer“ und „Apfelschroter“ gelegentlich belächelt, aber man teilt mit ihnen gern jede der 20 Fünfminutenpausen am Tag. Nur Rücksicht üben, dass können Raucher nicht. Der Drang zur Kippe ist stärker als die Einsicht, dass auch beim Qualm das Verursacherprinzip gilt. Die Argumentation, dass es doch jedem frei stünde, sich in der Nähe von qualmenden Rauchern aufzuhalten ist abstrus. Sie basiert darauf, dass eine Mehrheit bereit ist, das eigene Wohl zugunsten anderer hintan zu stellen.
Die Mehrheitsmeinung hat sich in den letzten Jahren jedoch verändert und mit ihr die Politik.
Das Image der Raucher hat sich gewandelt. Vor wenigen Jahren noch als cool, lässig, überlegen und stets „busy“ angesehen, gelten Raucher in den Augen der Mehrheit heute zunehmend als soziale Verlierer, die nicht einmal Herr über den eigenen Körper sind.
Nichtraucher haben Oberwasser – die Überlegenen von einst, die mit einem falsch verstandenen Tolleranzbegriff vielen Nichtrauchern den Lungenkrebs ermöglicht haben, müssen nun zum Rauchen vor die Tür.

Spott ist dennoch nicht angebracht. Rauchen ist eine Sucht und Süchtige brauchen eher Hilfe, denn Strafe. Aber das wissen viele Nichtraucher bereits.
Während ich meinen Cappuccino trinke und dem blonden Mädchen beim Rauchen zusehe, gesellt sich plötzlich deren nicht rauchende Freundin zu ihr und leistet ihr Gesellschaft, bevor sie gemeinsam auf einen Kaffee zwei Tische weiter Platz nehmen.
Auch Nichtraucher haben offenbar eine soziale und kommunikative Ader.

Verfasst von: rockfun | 30. September 2007

Worte, die man so hinnimmt …

Der Terror der RAF hätte, wenn es ihn denn noch heute gäbe, 30sten Geburtstag. Dieser Information kann man diesen Herbst nicht aus dem Weg gehen.
Jeder noch so uninteressierte Schüler weiß spätestens jetzt, dass der „deutsche Herbst“ kein Gedicht von Heine ist, sondern ein feststehender Begriff für den RAF-Terror im Herbst des Jahres 1977.
Pünktlich zum Jahrestag im Herbst 2007 hat sich „DER SPIEGEL“ erneut mit dem Thema befasst. Weil das beim Publikum auf Interesse stößt, RAFt nun auch die übrige Presse kräftig mit. Dabei begegnet dem aufmerksamen Leser (oder Zuhörer) immer wieder der Begriff „Kassiber“.
Wer weiß, was ein Kassiber ist, der hebe bitte jetzt die Maus ….

Bei ehrlicher Betrachtung stellt man fest, dass man über Kassiber eigentlich nur weiß, dass sie von RAF-Terroristen verfasst wurden und, dass sie etwas mit Kommunikation zu tun haben. Denn so steht es eben in der Zeitung. Ist ein Kassiber also eine Art Buch, ein Zettel, ein Heftchen, eine Steintafel…. . Wäre es nicht besser, man wüsste, was ein Kassiber ist? Immerhin geht es um Terror – wenn auch um alten Terror.

Ein Kassiber ist laut Wikipedia eine verbotene und deswegen geheim gehaltene schriftliche Mitteilung eines Gefangenen an andere Gefangene oder aus dem Gefängnis heraus an die Außenwelt.
Das Wort „Kassiber“ entstammt dem „Judendeutsch“ oder besser dem „Jiddischen“.
Jiddisch entstand im Mittelalter, als die Juden von kirchlichen und weltlichen Instanzen immer erbarmungsloser diskriminiert, ausgegrenzt und in Ghettos zusammengepfercht wurden. Zuvor hatten Juden die allgemein üblichen deutschen Mundarten gesprochen. Jetzt wurde das Jiddische als Produkt von Verfolgung und Exilierung bald zur privaten Sprache der Juden und diente zur Festigung ihrer Gemeinschaft. Später gingen viele Begriffe aus dem Jiddischen in die Gaunersprache über. So z.B. auch „Kaff“ und „Pleite“.

Es ist schwer zu erklären, warum die heute auf Zielgruppen fixierten Medien allerlei Fremdworte mal geschickt mal ungeschickt umgangssprachlich übersetzen, damit der Normalobürger auch versteht, was er liest, während andererseits ein weitgehend unbekannter Begriffe aus dem Jiddischen wie selbstverständlich weitergegeben wird. Was spräche gegen ein Ersetzten des „Kassibers“ durch „geheime Botschaft“? Jeder würde verstehen, dass ein Austausch von geheimen Botschaften zwischen Gefangenen nicht wünschenswert ist.
Der Verdacht liegt nahe, dass die Verwendung derartiger Begriffe bewusst darauf zielt, bestimmten Kreisen zu verdeutlichen, dass sie von der komplexen Materie nicht genug verstehen. Dumm nur, dass diese Kreise zumeist aus jungen Menschen bestehen, die nicht in den Zeiten des „Kassiber-Booms“ sozialisiert wurden. Also in jener Zeit, als bekannt wurde, dass die Gefangenen in Stammheim untereinander und mit der Außenwelt in Kontakt standen.

Es sollte der Generation jener, die damals als Studenten und Schüler mit der Thematik vertraut wurden und die heute in den Chefetagen der Redaktionen sitzen ein Anliegen sein, jungen Menschen von heute die Situation von damals zu vermitteln. Man könnte heute den Eindruck erlangen, dass es der Generation zuvorderst um sich selbst geht. Denn vermutlich haben vorhin zumeist User jenseits der 30 die Maus gehoben und sich gefreut, dass sie einen so exquisiten Begriff ohne Probleme verstanden haben.

Verfasst von: rockfun | 27. September 2007

Namen sind nicht Schall und Rauch!

Ein kleines asiatisches Land, gelegen am Golf von Bengalen, zwischen Indien, China, Laos und Thailand macht derzeit überall Schlagzeilen. Genauer – Sein Militärregime.
Mancher mag sich schon die Frage gestellt haben, ob es sich bei dem kleinen Land tatsächlich um nur EIN Land handelt.
Man könnte nämlich in der Tat den Eindruck bekommen, dass derzeit in drei verschiedenen asiatischen Ländern eine brutale Militärjunta mit scharfer Munition gegen buddhistische Mönche, deren Klöster und demonstrierende Zivilisten vorgeht. In der SZ ist von „Birma“ die Rede, der SPIEGEL schreibt über „Burma“ und die ZEITredaktion berichtet über Soldaten, die in Myanmar gegen friedliche Mönche vorgehen.

Ein Land – drei mehr oder weniger verschiedene Namen. Wie geht das?

Um es kurz zu machen, offiziell ist das Land bei den UN als „Union Myanmar“ registriert. Damit bezeichnet die ZEIT das Land nahezu korrekt.
SZ, FR, FAZ und Co. Liegen aber auch nicht ganz falsch, wenn sie von „Birma“ oder „Burma“ schreiben. Der Name „Myanmar“ ist nämlich nicht unumstritten. Er wurde dem Land von seiner Militärregierung verpasst und ist damit politisch aufgeladen. Die Bezeichnung „Burma“ erscheint in diesem Zusammenhang „neutraler“. Wobei sich aus der Abgrenzung zu „Myanmar“ schon eine gewisse Politisierung des Begriffes ergibt.
Beide Bezeichnungen gehen jedoch im Grunde auf den gleichen sprachlichen Ursprung zurück. „Bamar“ heißt nämlich die größte Bevökerungsgruppe des Landes. Verschiedene Aussprachevarianten innerhalb der Bevölkerung und deren Übersetzung in den europäischen Sprachraum führten dazu, dass es heute drei verschiedene Namen für „Burma“ gibt.

Mit der Wahl des Namens kann somit auch eine politische Positionierung einhergehen. Für die Militärregierung „Myanmars“ ist „Burma“ keine angemessene Bezeichnung für ihr Land. So etwas kann ja durchaus gewollt sein …

Verfasst von: rockfun | 26. September 2007

Elektrischer Reporter

Ein elektrischer Reporter könnte eine feinde Sache sein! Er saust durch die DSL-Leitungen dieser Welt und sammelt fleißig Informationen über alles, was mit dem Internet und unserer modernen Kommunikationsgesellschaft zu tun hat. Besonders toll wäre es, wenn der kleine Helfer dann noch einen gut und interessant getalteten Bericht abliefern würde.

Eine Aufgabe für ein neues „Google-Helferlein“? Für ein neues digitales Tool für den Firefox?
Weit gefehlt. Der realexistierende „Elektrische Reporter“ ist aus Fleisch und Blut, hört auf den bürgerlichen Namen Mario Sixtus und produziert nahezu wöchentlich ein kleines Filmchen für seine Internetseite. Im Mittelpunkt steht meistens ein Interview mit einem „Macher“ des WWW. Inzwischen schon mehrfach ausgezeichnet, ist der Elektrische Reportet schon eine echte Institution im Internet geworden. Nirgends sonst erfährt man so viel über die moderne Kommunikationsgesellschaft und neue Technologien und Trends aus der digitalen Szene. Mal geht es um einen neuen kostenlosen Handyservice in Berlin, der eine Art mobiles myspace für’s Handy bietet, mal sprechen die Erfinder des BILDblog über ihre Mission.

Der Elektrische Reporter – für Internetfans ein Muss!

Verfasst von: rockfun | 24. September 2007

radioforen.de über rockfun24

Meinungen über unsere kleine, bescheidene Rockgarantie:

http://radioforen.de/showthread.php?t=15600

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